Wegbegleitung zur körperlichen und emotionalen Gesundheit

Es gibt Zeiten im Leben, da ist es besonders wichtig und wertvoll, wenn man ein Stück des Lebensweges nicht alleine gehen muss. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es für uns essentiell ist, in einem guten Netzwerk mit aufbauenden Kontakten leben zu können.

Wer Glück hat, kann in der Familie und im Freundeskreis offene Ohren und liebevolle Aufmerksamkeit bekommen. Doch manchmal ist diese Gabe nicht ausreichend vorhanden oder auch sinnvoll.

Leider lernen wir in der Schule nicht sehr gut, wie unser Körper reagiert, auch seine eigenen Emotionen kennen zu lernen und einen liebevollen, achtsamen Blick auf sich zu haben. Was oft vermittelt wird, ist Leistung zu bringen und nicht auf sein Bauchgefühl zu hören. Bauchweh oder Kopfweh wird nur als körperliches Symptom wahrgenommen, nicht so ernst genommen.  Wie schnell ist da manchmal die Tablette in der Hand? Dann kann es sein, dass der Körper mehr reagiert und uns Schmerzen plagen, die wir nicht so leicht wieder loswerden.

Helme Heine hat vor 44 Jahren ein kleines Kinderbuch geschrieben:

 

König Hupf der I.

Es war einmal ein König. Er lebte in einer mächtigen Burg in einem großen Land. Er hatte so viel Arbeit, dass er nie Zeit für Spaß und Spiele fand. Deswegen hatte er auch keinen Freund. Spät in der Nacht, wenn alle Bewohner des Landes schon fest schliefen, zog er sich in sein königliches Schlafgemach zurück. Sein Kopf war angefüllt mit Problemen und Sorgen, die ihn nicht einschlafen ließen. Es sei denn, er konnte ein wenig in seinem Bett hüpfen.

So kletterte er auf einen der elfenbeinernen Bettpfosten und hüpfte kopfüber in die seidenen Kissen. Immer und immer wieder. Eines Nachts beobachtete ihn ein neugieriger Minister durch das goldene Schlüsselloch.

Er blieb so lange, bis der König müde geworden und friedlich eingeschlafen war. Am nächsten Tag wusste es das ganze Land. Der König hüpft nachts im Bett! Sogar die Tiere des Königs flüsterten es einander zu. Besorgt traten Minister, Edle und Weise des Hofes zusammen. Sie beschlossen, dass es unter der Würde eines Königs sei, im Bett zu hüpfen und Purzelbäume zu schlagen.

 

So blieb dem König nichts anderes übrig, als ein Gesetz zu unterschreiben, dass niemand im ganzen Land des Nachts im Bett hüpfen dürfe. Nicht einmal der König. Er wurde sehr traurig und wanderte ruhelos in mondhellen Nächten durch seinen Park. Er fand keinen Schlaf mehr.

 

Die Sorgen drückten ihn so sehr, dass er schwer erkrankte. Die weisesten und berühmtesten Ärzte wurden an sein Krankenlager gerufen, aber ihre Medizin versagte. Als die Stunde des Todes näherrückte, richtete der König eine letzte Bitte an seine Minister:“ Lasst mich noch einmal im Bett hüpfen.“ Behutsam wurde er auf den elfenbeinernen Bettpfosten gehoben, da er sehr schwach geworden war.

 

Dann hüpfte der König. Während er durch die Luft flog, lächelte er. „Der König hat gelächelt“, riefen die Ärzte, und gleich durfte er ein weiteres Mal hüpfen. Dann noch einmal und noch einmal, und je öfter er hüpfte, desto fröhlicher und stärker fühlte er sich. Er sah so glücklich aus, dass plötzlich auch die Ärzte zu hüpfen begannen, danach die Minister, und zuletzt hüpfte der ganze Hofstaat. Dann hüpfte die Stadt und das ganze Volk. Alle lachten und weinten vor Freude und riefen: „Lang lebe unser König Hupf!“

Die Geschichte ist, finde ich, sehr aktuell.

Falls Sie sich angesprochen fühlen, melden Sie sich bitte zu einem individuellen Termin. Sie können zu mir in den  NaturGarten oder in meinen Seminarraum in St. Emmeram 23 kommen.

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